Ruby Version Manager und Vim


Und noch einer. Wenn man mehr als eine Ruby-Umgebung braucht, führt kein Weg am RVM vorbei. Wozu man mehr als eine Ruby-Umgebung brauchen sollte?

Fluch und Segen in Ruby ist es meiner Ansicht nach, dass sich alles so rasend schnell weiter entwickelt (und nicht nur meiner Ansicht nach, wie ich heute in einem Gespräch mit einem Kommilitonen erfahren habe, bei dessen Arbeitsplatz man aus diesem Grunde wieder von Ruby weg möchte). Gerade über das Pakete-System RubyGems gibt es viele Plugins und Libraries, die von so vielen unterschiedlichen Teams und so sind schier unendliche Kombinationen von Gems und Versionen möglich. Dabei sind folgende Punkte problematisch:

  1. Gems für verschiedene Projekte können in unterschiedliche Versionen haben, und Kombinationen unterschiedlicher Gems in unterschiedlichen Versionen können zu Konflikten führen.
  2. Ruby ist nicht Abwärtskompatibel. Ein Upgrade des von Ruby führt meist ein erzwungenes Upgrad der Applikationen mit sich (ungünstig).
  3. Besonders stark ist Rails von der Ruby-Version abhängig und ebenfalls nicht abwärtskompatibel (ebenfalls ungünstig).

Was also tun, wenn man an zwei oder mehr unterschiedlichen Projekten mitarbeitet, die auf unterschiedliche Versionen setzten? Für OS X kommt noch eine weitere Schwierigkeit hinzu – hier ist Ruby standardmäßig installiert, da OS X selbst an einigen stellen Ruby-Code einsetzt – das kann nicht einfach auf eine neue Version gehoben werden.

Hier kommt RVM ins Spiel. Ich weiß übrigens leider nicht, wie das mit einer Windows-Version/Kompatibilität aussieht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sie gibt, da schon der Installationsprozess über die Konsole läuft. Eventuell mit Cygwin. Ansonsten: Wechselt halt auf ein besseres Betriebssystem 😛.

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LiveReload – The Web Developer Wonderland


Der ein oder andere hat es ja schon mitbekommen. Ich stecke mal wieder ein wenig stärker in der Webprogrammierung und versuche gerade ein eigenes Projekt aufzuziehen. D.h. man muss sich auch um die weniger schönen Sachen kümmern – bei mir betrifft das vor allem das Webdesign. Ich gebe es gerne zu, so schön CSS auch ist, es ist keines meiner dicksten Freunde – die Zeiten, als man noch Frames benutzt hat und sich niemand über Tabellen-Designte Webseiten aufgeregt hat, waren mir – trotz aller berechtigter Kritik – doch irgendwie noch am Liebsten.

Aber es ist, wie es ist, und ich kann ja auch nicht ewig auf dem Stand von vorgestern Sitzen, also wird es mal wieder Zeit, wissen aufzufrischen, meine HTML4.0 Kenntnisse zu modernem HTML5 upzugraden, und schön säuberlich mit CSS und HTML zu arbeiten. Daher CSS Datei im Editor, und von dort dann immer regelmäßig zwischen Konsole und Browserfenster gewechselt, cmd-r, für’s refreshen, einmal im Firefox, im Safari und in Chrome – es soll ja überall schick aussehen; einen Internet Explorer habe ich leider mangels Windows nicht zur Verfügung, aber nachdem ich dort schon etliche Work-arounds eingebaut habe, damit die wenigen neuen HTML5-Tags überhaupt angezeigt werden können, graust es mich eh davor, wie das dort alles aussehen wird (Stichworte sind hier Microsofts sehr eigenartigen Conditional Comments und das HTML5 Shiv).

Aber ich komme vom eigentlichen Thema ab. Regelmäßig nach einer Änderung in der Konsole drei unterschiedliche Browser in den Fokus holen und refreshen nervt. Besonders wenn man so CSS-Unerfahren wie ich bin, und viel mit den Werten herum probieren muss, bis sie das tun, was sie sollen.

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